TU Berlin

FrohLaWi – solidarische Landwirtschaft für Frohnau und Umgebung


Meine Erd(im)puls Story:

Gründung einer solidarischen Landwirtschaft, welche das Potential hat, zum Leuchtturmprojekt im Bereich der ökologischen Landwirtschaft zu werden.

Im Oktober 2019 begann an der TU Berlin ein zweisemestriges Projekt für den Studiengang Ökologie und Umweltplanung mit dem Namen „Die große Transformation – Maismonokultur wird zu solidarischer Landwirtschaft und Biodiversitätshotspot“.


Das Stolperfeld: Hier noch mit einer Roggen-Monokultur bepflanzt
Die Gründung des FrohLaWi e.V. am 24.09.2020 in Frohnau

Aus dem Ziel, einen theoretischen Plan für die Nutzungsänderung des Stolper Feldes, eine landwirtschaftliche Fläche in Stolpe (Brandenburg) in der Nähe von Berlin-Frohnau, zu entwerfen, entwickelte sich relativ schnell der Wunsch nach praktischer Umsetzung.

Dafür haben wir die Kernidee entwickelt, auf 50 % der Fläche regionales und biologisches Gemüse anzubauen und die andere Hälfte nach dem Vorbild des Biologen Edward O. Wilson der Natur zu überlassen. In unserem Fall bedeutet das, dass wir diesen Teil nicht komplett sich selbst überlassen werden, sondern auf der Hälfte des Feldes gezielt die Biodiversität fördern, da diese essentiell für die Stabilität eines Ökosystems ist.

Jetzt, im Dezember 2020, stehen wir vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit dem Verein „Vielfalt für das Stolper Feld“ (https://www.stolperfeld.de/) und einem immer schneller wachsenden Netzwerk in Frohnau und Hohen Neuendorf, kurz vor der Realisierung der FrohLaWi.

Uns Studierende hat von Anfang an begeistert, dass das Stolper Feld eine außergewöhnliche Gelegenheit bietet, eine Form der Landwirtschaft umzusetzen, die wir für nachhaltig und zukunftsfähig halten.

Insbesondere durch die direkte Nähe zur Stadt besteht der große Vorteil, dass das Gemüse nicht erst über weite Strecken zu den Supermärkten transportiert werden muss, sondern erntefrisch in Form von Gemüsekisten an die Menschen vor Ort verteilt werden kann.

Besonders wichtig ist für uns auch der Gedanke, die FrohLaWi solidarisch aufzubauen und zusammen mit allen Beteiligten eine gemeinsame Entscheidung darüber zu treffen, wie wir aktiv eine gesunde und ökologische Ernährungsweise mitgestalten können.

Wenn Sie mehr über die FrohLaWi erfahren möchten, können Sie sich gerne auf unserer Webseite umsehen (https://www.frohlawi.de/), unseren Newsletter abonnieren (https://www.frohlawi.de/newsletter/) oder einfach eine E-Mail an info@frohlawi.de schreiben.

Ansprechpartner: Elisabeth Krämer info@frohlawi.de

Stolperfeld: 52°65’52.7″N 13°28’01.6″E (Stolper Heide/Brandenburg, nördlich von Frohnau)

Kontakt: info@frohlawi.de

Webseite: https://www.frohlawi.de/ https://stolperfeld.de

Newsletter: https://www.frohlawi.de/newsletter/